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Gewaltfreie Kommunikation (GfK)
Dr. Marshall B. Rosenberg?ist Grnder und Direktor des gemeinntzigen Center for Nonviolent Communication.Er hat das Konzept der Gewaltfreien Kommunikation (GFK), englisch Nonviolent Communication (NVC), entwickelt.Beeinflusst ist seine Arbeit u. a. von den Erkenntnissen seines Lehrers Carl Rogers (Humanistische Psychologie) aus der klientenzentrierten Gesprchstherapie und berlegungen Gandhis zur Gewaltfreiheit.Er selbst sagt, dass sein Konzept nichts Neues beinhalte, alles, was in die GFK integriert wurde, ist schon seit Jahrhunderten bekannt.Es geht also darum, uns an etwas zu erinnern, das wir bereits kennen nmlich daran, wie unsere zwischenmenschliche Kommunikation ursprnglich gedacht war."(Marshall B. Rosenberg: Gewaltfreie Kommunikation, S. 18)Die GfK ist eine Form des Umgangs miteinander, die den Kommunikationsfluss, der im Austausch von Informationen und im friedlichen Lsen von Konflikten notwendig ist, erleichtert" (Rosenberg 2004, S. 1).Das Kommunikations- und Konfliktlsungsmodell der GfK kann sowohl zur Lsung von bereits bestehenden Konflikten, als auch zur Abwendung bzw.Prvention von sich anbahnenden Konflikten eingesetzt werden (ebd.).Dem Modell der Gewaltfreien Kommunikation liegt die Annahme zugrunde, dass die befriedigendste Handlungsmotivation eines jeden Menschen darin liegt, Bedrfnisse zu stillen und damit das eigene oder das Leben anderer zu bereichern und nicht aus Angst, Schuld oder Scham zu handeln.Rosenberg betrachtet es als eine Form der Gewalt, Gefhle von Schuld, Scham oder Angst zu kreieren und als Machtfaktoren zu nutzen, indem wir anderen Leuten unterstellen, dass sie unrecht haben oder schlecht sind, wenn sie sich nicht unseren Wnschen gem verhalten" (Rosenberg 2003, S. 31).Eine wichtige Rolle im Prozess der GfK spielt die Beachtung der allen Menschen innewohnenden gemeinsamen Werte und Bedrfnisse sowie der bernahme von Verantwortung fr getroffene Entscheidungen (Rosenberg 2004).Nach Rosenberg (2003) betrachten wir unsere Art zu sprechen i. d. R. nicht als gewaltttig.Oft bewirken unsere Worte aber auch entgegen unserer Absicht Krnkungen, Verletzungen und werden als Vorwurf verstanden, was fr Rosenberg eine unntige Form der Gewalt darstellt.Mit Hilfe der GfK wird ein Sprachgebrauch vermieden, der beim Kommunikationspartner leicht als Ablehnung oder Abwertung verstanden wird.Die Gewaltfreie Kommunikation hilft uns bei der Umgestaltung unseres sprachlichen Ausdrucks und unserer Art zuzuhren.Aus gewohnheitsmigen, automatischen Reaktionen werden bewusste Antworten, die fest auf dem Boden unseres Bewutseins ber das stehen, was wir wahrnehmen, fhlen und brauchen.Wir werden angeregt, uns ehrlich und klar auszudrcken und gleichzeitig anderen Menschen unsere respektvolle und einfhlsame Aufmerksamkeit zu schenken" (Rosenberg 2003, S. 18).Rosenberg nennt sein Methode gewaltfrei" und benutzt den Begriff der Gewaltfreiheit hierbei im Sinne Gandhis: Er [Gandhi] meint damit unser einfhlendes Wesen, das sich wieder entfaltet, wenn die Gewalt in unseren Herzen nachlt " (Rosenberg 2003, S. 18).In einigen GfK Trainingsgruppen wird synonym dazu der Begriff Einfhlsame Kommunikation" genutzt (ebd.2003).In meinen Augen ist Rosenberg ein Genie und bringt es absolut auf den Punkt, leicht verstndlich, einleuchtend und berzeugend.Eine Bereicherung fr unsere Gesellschaft!Mehr?Dann kauft euch das Buch - es lohnt sich!Auerdem findet ihr bei Wikipedia noch mehr Informationen:http://de.wikipedia.org/wiki/Marshall_B._Rosenberg(die ersten beiden Abstze dieses Blog-Eintrags stammen von dort)
 
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