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Gedanken zum Thema Rauchen
Das Problem ist heute nicht die Atomenergie, sondern das Herz des Menschen.Albert Einstein Warum rauchen wir?Grnde die wir selbst meinen: - es ist ein Genuss - es macht Spa - es schmeckt gut - es beruhigt - es entspannt - es frdert die Konzentration Sicherlich wirst du nicht jeden dieser Grnde fr dein Rauchen auffhren.Die Grnde aus einer kritischen Perspektive beleuchtet: Wie kann es ein Genuss sein, seinen Krper wissentlich zu vergiften?Mit welcher Ignoranz ist dieser genuss verbunden?Warum setzen wir uns ber die natrlichen Signale des Krpers hinweg?Mit Sicherheit gibt es Gensse, die uns dienlicher sind.Gibt es ganzheitlichere Wege zur Beruhigung?Knnen wir uns auf natrliche Weise entspannen?Warum mangelt es uns an Konzentration?Mglicherweise wirst du auch nicht jede der Beleuchtungen befrworten.Am Ende zhlt aber die Antwort auf die Frage: Bist du wirklich glcklich mit deinem Raucher-Dasein?Wenn du nicht glcklich bist, dann folge mir ein Stck und ich zeige dir interessante Dinge in Bezug auf das Rauchen.Ich selbst war 12 Jahre lang Raucher.Davon waren einige Jahre durch starkes Rauchen geprgt.Ich habe schon mit 11 Jahren angefangen zu rauchen und fand es damals cool - ich wollte auch wie die Groen sein - zumindest vordergrndig.Gleichzeitig war da der Reiz des Verbotenen, der Reiz, etwas zu tun, von dem ich wei, dass es gesellschaftlich nicht toleriert wird.Letzendlich steckt dahinter auch der Wunsch, eine unabhngige Entscheidung zu treffen und der Wunsch nach Freiheit von Konvention.Vielleicht ist auch das ein Grund, warum die Werbung von Tabak und Zigaretten immer so auf das Thema Freiheit, Lifestyle und Wohlbefinden ausgerichtet ist und einem das Gefhl vermitteln soll, man wrde sich etwas Gutes tun, sich etwas gnnen, wenn man raucht.Warum ist mit dem Rauchen so eine starke?Manipulation durch die Werbung verbunden?Ist es nicht ein fadenscheinliche Lge?Belgen wir uns nicht selbst, wenn wir meinen, uns etwas zu gnnen, von dem wir eigentlich wissen, dass es sehr schdlich ist.Die biologischen Zusammenhnge brauche ich an dieser Stelle nicht aufzeigen, denn jeder sollte wissen ...Als ich noch Raucher war und anfing mich mit diesem Rauch nicht mehr wohl zu fhlen, begann ich mir Gedanken darber zu machen.Ich "entschied" mich mit dem Rauchen aufzuhren, weil ich das Gefhl hatte, dass es mir nicht mehr dienlich sei.Ich konnte aber nicht aufhren, weil mein Organismus sich schon so daran gewhnt hatte und ich diesen Rauch-Impuls so stark in meinem Alltags-Bewusstsein verankert hatte, dass ich ihn nicht einfach "wegdenken" konnte.Ich fhlte mich schwach und abhngig und merkte, dass ich mir eine Abhngigkeit geschaffen hatte, die eine sehr starke Wirkung auf mich besa.Damals dachte ich, es wrde hauptschlich krperliche Zusammenhnge haben.Zu dem Zeitpunkt befasste ich mich nicht mit den Grnden fr mein Rauchen, ich wollte es einfach nur loswerden.Es hat ca.3 jahre gedauert, bis ich geschafft habe, die Zigaretten wegzulassen.Es ging nach mehreren Anlufen von einen Tag auf den anderen.Zu der Zeit habe ich viel gearbeitet, so dass ich die Arbeit nutzen konnte, mich vom Rauchen abzulenken.Zu dieser Zeit habe ich auch viel gekifft, was mir den Nikotin Entzug eigentlich nicht leichter machte, da ich nach meinem Aufhren schon noch den ein oder anderen Joint geraucht habe, der auch mit Tabak gedreht war.In Wirklichkeit habe also noch weiter geraucht, eben nur sehr reduziert und in Form von Kiffen.Das mchte ich niemandem empfehlen, denn eigentlich ist es Selbst-Betrug.Ich sage ich bin Nicht-Raucher, rauche aber Joints mit Tabak - das ist also nicht die ganze Wahrheit.Ich war zu dem Zeitpunkt als ich aufhrte also noch Raucher.Absurd, oder?Passender Weise war ich auch mit dem Kiffen nicht mehr glcklich und reduzierte auch dies drastisch, so dass ich kein Raucher mehr war, sonder eine Art "Gelegenheits-Kiffer", der hier und da mal einen Joint durchzog.So weit so gut.Nach weiteren 3 Jahren hatte ich auch das Kiffen so gut wie aufgegeben und heute (im Jahr 2008 mit 31 jahren) rauche ich vielleicht 2 Joints im Jahr und auch das knnte ich genauso gut lassen und werde es wohl auch.Jahrelang war ich unglcklich mit dem Rauchen, habe mich damit geqult und war unzufrieden mit mir selbst, weil ich mich schwach fhlte und unwohl, wenn ich geraucht habe.Es war eine Gelegenheit mich schlecht zu fhlen, weil irgendetwas in mir sich schlecht fhlen wollte.Wenn mein Wunsch nach Wohlbefinden und Rauchfreiheit gro genug gewesen wre, htte ich schon frhzeitig damit aufgehrt und mich fr das Wohlbefinden entschieden.Ich glaube das Rauchen eine innere Entsprechung hat.Ich bin der berzeugung das Raucher mit ihrem Rauchen etwas unterdrcken und etwas verdrngen.Es ist wie eine Art Betubung.Wir verschleiern uns mit diesem Rauch, wir verschleiern bestimmte Aspekte unseres Selbst mit dem Rauchen und erst wenn der Wunsch in uns erwacht, dieses Aspekte anzuschauen, dann wollen wir wirklich mit dem Rauchen aufhren.Erst wenn wir wirklich bereit sind uns dieses betubten, verdrngten Aspekte in uns anzuschauen, erst dann sind wir in der Lage mit dem Rauchen aufzuhren.Ansonsten wird der Wunsch zu Rauchen und die Wahrheit zu verschleiern so stark sein, dass wir uns nicht dagegen wehren und wieder in das alte Muster zurckfallen.Die Kraft einer klaren Entscheidung und einem Durchhaltevermgen, das letztendlich zum Erfolg fhrt, enspringt einem klaren Bewusstsein und einem Herzenswunsch, der so stark ist, dass wir unsere Sucht heilen knnen.Es gibt keinen Zweifel mehr, denn die Entscheidung ist endgltig.Es ist eine Art innere Transformation, ein Wachstum, dass uns ber uns selbst hinauswachsen lsst.Ich finde es bemerkenswert, das das Wort "Sucht" sehr verwandt ist mit dem Wort "Suche".Es mag viele Menschen geben, die das Rauchen auf die reine Stofflichkeit reduzieren, aber wir sind nicht nur unser Krper, wir und das Rauchen sind nicht nur reine Materie, reine mechanische Ablufe.Wir sind fhlende Wesen und wir haben ein natrliches Bedrfnis nach Harmonie.Warum knnen wir diese Harmonie nicht wirklich zulassen?Warum ist der Mensch selbstzerstrerisch und eignet sich Verhaltensweisen an, mit denen er sich und anderen - wider die Vernunft - schadet?Warum machen wir uns selbst zu Opfern und sind die Tter unseres eigenen bels?Wo ist da die innere Entsprechung?Wo der Widerspruch, der uns von dem abhlt, was wir uns eigentlich wnschen?Was ist da so schwach in uns?An dieser Stelle mchte ich ber das Herz sprechen.Das Herz ist fr mich das Zentrum der Lebenskraft.Es ist wie ein Antrieb und es hat eine zentrale Funktion in unserem Krper.Gleichzeitig hat es auch eine symbolische Bedeutung.Das Herz steht fr die Liebe und damit die Verbindung zwischen uns und anderen.Rauchen verengt bekanntlich die Gefe und reduziert damit den Fluss des Blutes, welches unendwegt durch unseren Krper fliet.Es transportiert die Lebenskraft in unserem Krper.Mit dem Rauchen schrnken wir also den Fluss unserer Lebenskraft ein, wir verengen die Kanle, durch die die Kraft flieen kann.Wir schwchen uns!Wenn wir das symbolisch betrachten, reduzieren wir unsere Kraft und schwchen damit auch die Verbindung zu anderen, denn wenn die Lebenskraft - die Liebe - nicht mehr ungehindert flieen kann, ist die Verbindung gestrt.Es entsteht eine Blockade und es erscheint wie ein Mangel an Energie, obwohl eigentlich genug flieen knnte, wenn wir bereit wren es zuzulassen.Ich glaube das Herz ist sehr bedeutsam, wenn es um die Liebes-Fhigkeit geht.Nicht umsonst gibt man von Herzen, dankt man herzlich, hat Herzschmerzen, ein gebrochenes Herz, oder wnscht sich und anderen etwas von Herzen.Die grten menschlichen Dramen und Konflikte haben mit Beziehungen zu tun.Sie finden in dem Raum statt, in dem das Potential der Liebe eigentlich am grten sein sollte, doch oftmals ist das Drama viel prsenter als die Liebe und das Mitgefhl.Wir Menschen tun oftmals eigentlich nicht das was wir wollen, vielmehr tun wir das was wir eigentlich nicht wollen.Ist dies nicht eine interessante Parallele zum Rauchen, bzw.zum unrealisierten Wunsch eines Rauchers, rauchfrei zu sein.Was bringt einen Menschen dazu etwas zu tun, was er eigentlich nicht will?Der einzige Grund der mir einfllt, ist ein Zwang.Was zwingt uns Dinge zu tun, die wir eigentlich nicht wollen?Es ist die Angst!!!Denn wir den Mut und die Kraft htten, das zu tun, was wir eigentlich wollen, wrden wir es lieben, dies zu tun.Der Mensch tut allerdings viele Dinge, die er nicht liebt und das tut er wohl aus Angst.Wenn es vordergrndlich nicht die Angst ist, die offensichlich dahinter steckt, so lsst sich mit Sicherheit alles auf diese Angst zurckfhren, wenn es nicht die Liebe ist, die der wahre Grund ist.Am Ende existiert eh nur die Liebe als der wahre Grund allen Seins, doch solange wir das nicht erkannt haben und solange wir nicht bereit sind, die unermessliche Form der Lebensfreude und Glckseeligkeit in unserem Leben willkommen zu heien, solange herrscht auch die Angst in unserem Leben und diese Angst hlt uns gefangen.Um Sucht und Abhngigkeit zu berwinden, sollten wir uns in klarer und aufrichtiger Absicht die Frage stellen: Wovor habe ich Angst?Welches Potential steckt in mir, dass ich noch nicht bereit bin zu leben?Warum will ich mich betuben?Welchen Schmerz verdrnge ich, um ihn nicht zu spren?Wenn du bereit bist, dir diese Fragen zu stellen und dir selbst eine ehrliche Antwort darauf zu geben, ist der nchste Schritt nach den Ursachen fr deinen Schmerz und deine Angst zu forschen.Wenn du nicht bereit bist dir die wahren Ursachen deiner Abhngigkeit anzuschauen, den wahren Grund deines Verdrngens, wirst du nicht in der Lage sein, dich wirklich frei zu machen.Deine Schte und Abhngigkeiten werden sich verlagern und du wirst dir andere Mittel und Wege suchen, deinen Schmerz zu betuben und deine Themen zu verdrngen, die darauf warten, von dir angeschaut zu werden.Eine wahrhaftige Basis fr die Heilung deines Herzens ist der aufrichtige Wunsch, die Liebe frei in dir zu erleben und diese ewig flieende Kraft zuzulassen, dich ihr hinzugeben und von ihr tragen zu lassen, denn dies ist deine Natur und letztendlich das von dir selbst erwhlte Ziel.fr Betsy
 
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